Sprachförderung

Sprachförderplanung

Übersicht:

 

  • Alltagsintegrierte Sprachförderung
  • Einzel- & Kleingruppenförderung
  • Sprache mit Bewegung kombinieren
  • Sprachtasche
  • Sprachförderzettel für Zuhause
  • Bilderbücher

 

Alltagsintegrierte Sprachförderung

Sprache begleitet uns den ganzen Kindergartentag über. Angefangen vom „Guten Morgen“, bis zum

„Auf Wiedersehen“.

Es ist uns wichtig, dass wir den ganzen Tag über, mit den Kindern, in der Schriftsprache sprechen.

Wir haben gemerkt, dass sie sich dadurch auch in der Schule leichter tun, da sie es schon kennen.

In den Gruppen selber, haben wir viele (selbstgemachte) Sprachfördermaterialien. Diese werden auf die Kinder abgestimmt und in Einzel-, oder Kleingruppen gemacht.

Seid wir diese Form der Sprachförderung vermehrt einsetzen, konnten wir feststellen, dass die Kinder schneller einen Bezug zur Sprache finden.

 

 

Einzel- & Kleingruppenförderung:

Die Kinder sind in ihrer sprachlichen Entwicklung sehr unterschiedlich. Aus diesem Grund findet bei uns viel Einzel- & Gruppenförderung in einem separaten Sprachförderzimmer statt.

Die Sprachförderin lernt die Kinder kennen und schaut sich an, ob ein gewisser Förderbedarf notwendig ist.

Zu diesem Bereich sucht sie sich Spiele, Geschichten,…. und geht es mit den Kindern durch. Sie können dadurch noch besser und gezielter gefördert werden.

Es gibt auch Kinder, welche in logopädischer Behandlung sind. Diese bekommen von den Therapeuten oft „Hausaufgaben 7 Übungsblätter“ für zu Hause mit. Die Eltern können diese gerne in den Kindergarten bringen. Mit Erlaubnis, werden die Blätter kopiert und dann mit den Kindern wiederholt und gefestigt.

Wir haben das Glück, dass wir tolle Logopäden haben, mit denen die Zusammenarbeit und der Austausch gut klappt.

 

 

Sprache mit Bewegung kombinieren:

Wir sind ein Bewegungskindergarten und hatten dadurch die Idee, dass wir 1x in der Woche, das Neu erlernte, im Turnsaal in Bewegung umsetzen.

Den Kindern macht es viel Spaß, da sie sich gerne bewegen und das Erlernte spielerisch umsetzen können.

 

 

Sprachtasche:

Einmal im Monat bekommen unsere „Schüler“ (Kinder im letzten Kiga-Jahr) eine Sprachtasche mit nach Hause.

In dieser befinden sich Sprachförderspiele, die auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt sind.

Diese Spiele werden im Vorfeld mit den Kindern einmal durchgespielt, damit sie eine Ahnung haben, wie es funktioniert.

Anschließend nehmen sie es mit nach Hause und können es mit der ganzen Familie spielen => eine Anleitung, Spielfiguren,… befindet sich auch darin.

Die Eltern bringen sie nach einer gewissen Zeit selber wieder mit, oder wir hängen einen Ausgang an die Flip Card, mit der Bitte, dass sie die Sprachtaschen wieder mitbringen sollen, damit der Inhalt ausgetauscht werden kann.

 

 

Sprachförderzettel für Zuhause:

Bei uns bekommen alle Kinder (bis auf die 3 Jährigen) einmal in der Woche ein Sprachförderzettel mit nach Hause. Die Kinder betiteln es ganz lieb als „Hausaufgabe“ und freuen sich immer darauf.

Unser Gedanke war, dass die Eltern miteingebunden sind und auch immer sehen, was wir gerade mit den Kindern erarbeiten.

Diese Blätter sind natürlich freiwillig. Es ist aber schön zu sehen, dass es jedes Jahr aufs Neue von allen sehr gut und gerne angenommen wird!

Die Kinder bekommen das Blatt am Donnerstag mit nach Hause – die Erklärung erhalten sie von uns Einzeln am Tisch – die Beschreibung für die Eltern befindet sich auf dem Blatt.

Meistens bringen es am Montag wieder zurück in den Kindergarten – es wird gemeinsam mit dem Kind in eine Mappe eingeordnet und sie dürfen dann ein Kästchen auf ihrer „Schatzkarte“ anmalen. Nach 10 Hausaufgaben, kommen sie zu einer Schatzkiste. Das bedeutet, dass sie unsere Schatzkiste vom Kindergarten öffnen dürfen und sich eine Überraschung aussuchen können.

    

                                                        

Bilderbücher:

Wir arbeiten im engen Kontakt mit der Bücherei Bludesch zusammen. Von ihnen erhalten wir 4x im Jahr neue Bücher, in den Kindergarten. Diese können dann bei uns ausgeliehen und mit nach Hause genommen werden. Die Kinder können sich diese Bücher von den Eltern, Geschwistern,.... vorlesen lassen, anschauen, besprechen.

 

 

Sprachpass

Mit Hilfe von Prof. Dr. phil. Andrea Haid entwickelten alle pädagogischen Einrichtungen in Bludesch – von der Spielgruppe, über den Kindergarten, bis hin zur Volksschule – ein Sprachförderkonzept. Diese institutionsübergreifende Dokumentation erleichtert die Zusammenarbeit der einzelnen Einrichtungen, ist transparent und die Kinder können gezielter gefördert werden.

 

„Sprache ist der Schlüssel zur Welt“
(Wilhelm von Humboldt 1767 -1835)